Deutschland im Gründungsfieber: Dieser Eindruck könnte tatsächlich entstehen, wenn man sich die aktuellen Zahlen aus dem Jahr 2012 betrachtet. Über 618.000 Unternehmensgründungen waren im vergangenen Jahr zu verzeichnen, viele von ihnen dürften sich dauerhaft erfolgreich am Markt platzieren können. Dabei sind auch die Gründe eher unerheblich, die den Existenzgründer dazu bewogen haben, den Weg in die Selbständigkeit zu gehen. Wer nämlich mit Begeisterung und Leidenschaft um seine eigene Existenz kämpft und die wichtigsten Fehler von Anfang an vermeidet, hat die ersten großen Hindernisse auf dem Weg zur eigenen Existenz schon bewältigt. Wie also steht es um die neuesten Erkenntnisse, die man als Gründer beachten sollte? Und wie kann ein junger Unternehmer von den Erfahrungen anderer profitieren? Ein Blick auf die Zahlen des Jahres 2012 weist den Weg.

Berlin und Hamburg als Spitzen-Standort

Schon bei der Suche nach einem geeigneten Standort kann ein Unternehmen im Aufbau scheitern. Im Jahr 2012 verteilen sich rund sieben Prozent der Gründungen auf drei Großstädte: Berlin, Hamburg und Bremen machen den größten Anteil an den Unternehmensgründungen aus. Bremen überrascht mit einem Anteil von 2,19 Prozent, Hamburg glänzt mit 2,3 Prozent, und die Bundeshauptstadt hielt im Jahr 2012 einen Teil von ganzen 2,55 Prozent an der Gesamtzahl der Gründungen. Auf den nächsten Plätzen folgen Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein, weitere Großstädte sind auf den ersten zehn Plätzen nicht zu finden. Das wiederum ist erstaunlich, denn traditionsgemäß gelten Bayern und Baden-Württemberg als finanzstarke Bundesländer mit sehr guten Aussichten für Unternehmensgründungen. Wer also über den Aufbau einer eigenen kleinen Firma nachdenkt, sollte sich vielleicht für einen Standort im Norden des Landes entscheiden. Dass Berlin dabei die Spitzenposition hält, ist nicht weiter verwunderlich, denn wer die weiterhin anhaltend positive Grundstimmung in der Bundeshauptstadt beobachtet, lernt schnell, dass der Weg vom Tellerwäscher zum Millionär hier noch möglich zu sein scheint. Im nächsten Schritt gilt es, die Finanzierung des Vorhabens auf ein solides Fundament zu stellen. Auch dabei steht Berlin an erster Stelle.

Berlin führend bei IT-Finanzierungen

Gut 240 Millionen Euro wurden im Jahr 2012 als Venture Capital für Gründungen im IT-Bereich ausgegeben. Davon gingen stolze 59 Prozent an Unternehmen in der Bundeshauptstadt. Baden-Württemberg konnte sich mit einem Anteil von 11 Prozent auf dem zweiten Platz behaupten, gefolgt von Bayern mit acht Prozent auf dem dritten Rang. Für Gründer ist das ein erneuter Fingerzeig, wie begehrt Berlin im innerdeutschen Vergleich tatsächlich ist. Dass eine Finanzierung durch Venture Capital bei IT-Vorhaben offenbar gut ankommt, sei nur am Rande kommentiert. Doch aus der Kombination des Standorts Berlin und der Branche IT ergibt sich offenbar eine wegweisende Ausgangsbasis, die jungen Unternehmensgründern den erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit scheinbar sehr erleichtert.

So wichtig ist die Unternehmensform

Ein junger Existenzgründer muss sich auch mit der Frage der Unternehmensform beschäftigen. Hier steht maßgeblich das Kapital im Vordergrund, welches in das Unternehmen eingebracht werden muss. Auch die Haftung der Firma ist zu beachten. Einer zunehmenden Beliebtheit erfreut sich die Unternehmergesellschaft (UG), die auch als Mini-GmbH bezeichnet wird. Mit einem Anteil von über 76.000 machte sie an den Gründungen im Jahr 2012 den bei weitem größten Teil aus. Darüber hinaus erfreut sie sich seit dem Jahr 2009 einer immer größeren Nachfrage, denn sie beschränkt die Haftung, und sie erfordert kein Gründungskapital. Mit diesen wegweisenden Tipps dürfte die Zahl der Unternehmensgründungen auch im Jahr 2013 auf einem hohen Niveau bleiben.

 

 

 

 

 

 

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